IKEA Home http://lifeathome.ch/de Life at home Tue, 09 Jan 2018 07:45:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 HUS Story #15 Sarah & Beni http://lifeathome.ch/de/2018/01/hus-story-15-sarah-beni/ http://lifeathome.ch/de/2018/01/hus-story-15-sarah-beni/#respond Fri, 05 Jan 2018 15:46:31 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=27104 Es gibt nichts Spannenderes als individuelle Einrichtungs-Stile zu entdecken. Dafür macht sich IKEA ständig auf die Suche nach kreativen Menschen, die für den Lifeathome Blog einen Blick in ihr inspirierendes Heim gewähren. Unsere neuste «HUS Story» führt uns über Stock und Stein direkt zu Sarah und Beni heim. Wer hätte gedacht, dass nach dieser Anfahrt, einem Wanderweg ähnlich, versteckt in einem Dörfchen nahe Olten ein solches Schmuckstück zu finden ist.

Sarah und Beni am grossen Esstisch

Sarah Manini, 26, Visual Merchandiser bei IKEA
Benjamin Stucki, 29, Geschäftsführer eines CNC-Fertigungsbetriebs
Haus inklusive Atelier, 5.5 Zimmer, Hauenstein-Ifenthal

Im solothurnischen Ifenthal haben sie sichs gemütlich gemacht. Sarah und Beni sind aus Olten Stadt zusammen in die Höhe gezogen. Über eine Online-Plattform haben sie ihr Traumhäuschen gefunden, umringt von Natur. Vom Nachbarn eigens gezimmert, ists wohl was sich so mancher als Rückzugsort oder Winterresidenz wünscht: eine Mischung aus urchigem Winterchalet und «modern living», mit offener Küche, Wohnzimmer und Obergeschoss. Da setzt die Einrichtung nur noch einen obendrauf.

Beni füllt das Cheminee mit Holz nach

Kater Chibu hat es sich vor dem Kamin gemütlich gemacht

Nebst dem zentralen Holzofen und den grossen Fenstern verleihen auf Reisen gesammelte Fundstücke der Wohnstube das gewisse Etwas. Dass Sarah Product & Industrial Design studiert hat, erklärt ihr gutes Händchen für die passenden Stücke.

Kaffee und Kreativ-Utensilien von Sarah fürs Brainstorming

Gern setzt sie sich für Recherchen mit einer Tasse Kaffee hin und stöbert durch Pinterest und Instagram. Oft sucht sie auch bewusst nach Inspiration auf Möbelmessen wie beispielsweise die in Mailand.

Geht ihr trotz trotz der Ferienhaus-Atmosphäre noch oft in die Ferien?
Sarah: Wir versuchen uns immer einmal im Jahr Zeit zu nehmen, und ein neues Land zu erkunden. Wir waren grad in Indien und planen bereits eine Reise nach Zentral- oder Südamerika. Zudem setzen wir bald unsere Tour de Suisse fort, die Schweiz hat ja auch ordentlich was zu bieten, mehr als wir uns immer bewusst waren.

Eine alte Kommode, darauf eine Weltkarte mit den persönlichen Reisezielen

Im Wohnzimmer lehnt eine Weltkarte an der Wand, was hat es mit der auf sich?
Beni: Die Karte ist beschichtet, sodass man die bereisten Länder oder Städte aufrubbeln kann. Es ist ganz cool zu sehen, wo wir schon überall waren und wo wir als nächstes eine Reise planen wollen. Wir freuen uns aber auch immer wieder aufs schöne Zuhause und unseren Kater Chibu.

Wie würdet ihr euren Einrichtungsstil beschreiben?

Das Wohnzimmer mit vielen Pflanzen aus der Vogelperspektive

Sarah: Da ich bei IKEA arbeite, picke ich mir natürlich meine Lieblingsstücke aus den neuen Kollektionen raus. Einige andere Möbelstücke und Objekte habe ich im Internet sowie bei Räumungen entdeckt. Ganz wichtig aber: immer genug Grünes dazwischen. Pflanzen haben für uns viel Wohlfühlcharakter.

Gehen wir auf Reisen, nehmen wir uns meistens ein Andenken mit oder lassen tolle Fotos als Erinnerungsmomente auf Leinwand drucken, was dem Raum einen feinen orientalischen Touch verleiht.

Eine bunte Vase, welche Beni geschenkt bekommen hat

Beni: Von meiner Grossmutter haben wir den mächtigen Elefanten bekommen, und auch die Vase war ein Geschenk. Beide haben ihr Plätzchen bekommen und passen perfekt zur Einrichtung.

Wo verbringt ihr eure Zeit meistens Zuhause?

Sarah trinkt ihren Morgenkaffee auf dem Sofa mit Ausblick bis nach Olten

Beni: Wahrscheinlich auf unserem Sofa, von da aus sieht man bis nach Olten runter und beim Morgenkaffee werden wir oft von wunderschönen Sonnenaufgängen überrascht. Im Sommer wenn alles blüht, sind wir umringt von Kirschbäumen, Pflanzen und Blumen, ganz wunderbar.

Nebst der ruhigen Atmosphäre, was hilft euch beim Kopf lüften?
Sarah: Bei mir sicherlich das Zeichnen, farbige Portraits sind seit dem gestalterischen Vorkurs zu meinem Markenzeichen geworden. Und im Haus hat nun endlich ein kleines Malatelier sein Plätzchen bekommen.

Sarah’s persönliches Malatelier hat endlich Platz im Haus

Ich hab die kreativen Gene meines Grossvaters geerbt, er war Jäger aber auch Maler und hat mit uns Kindern schon ganz früh gezeichnet. Eins seiner Bilder hängt bei uns im Schlafzimmer, zu sehen ist das kleine Dorf, in dem ich aufgewachsen bin.

Ein Bild, gemalt von Sarah’s Grossvater, hängt im Schlafzimmerwand

Kunst und Errungenschaften von der Jagd, von Sarah’s Grossvater

Beni: Nach der Arbeit kochen wir auch ganz gerne zusammen und am liebsten mit hochwertige Zutaten aus der Region. Während wir im Sommer gerne in der Natur aktiv sind, toben wir uns im Winter in der Kletterhalle aus. Oder wir sorgen bei einem gemütlichen Abend und einem Glas Wein, vor dem Cheminee oder mit Freunden in den Alpen, für den nötigen Ausgleich.

Habt ihr ausser den Reisen schon in die Zukunft geplant?
Beni: Mit diesem Haus ist ein Traum in Erfüllung gegangen, da bleiben wir gerne und geniessen die Ruhe und die frische Bergluft.

Ein selbstgemaltes Portrait von Sarah ziert das Dachzimmer

Sarah und Beni sind sich einig, andere Länder und Kulturen zu entdecken ist grossartig, Zuhause ist’s dann aber doch am schönsten. Entdecke weitere spannende Wohnzimmer und lass dich von den «IKEA HUS Stories» inspirieren.

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HUS Story #14 Marleen & Stefan http://lifeathome.ch/de/2017/11/hus-story-14-marleen-und-stefan/ http://lifeathome.ch/de/2017/11/hus-story-14-marleen-und-stefan/#respond Mon, 27 Nov 2017 13:23:13 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=27038 In der Serie «HUS Story» erforschen wir, wie sich IKEA Produkte in Schweizer Haushalte einfügen, und wie sie den persönlichen Stil ihrer Besitzer unterstreichen. In Ehrendingen besuchen wir Marleen Kohl und Stefan Rohner.

Marleen und Stefan mit ihren zwei Katzen im Wohnzimmer

Marleen Kohl, Diplomierte Pflegefachfrau für Kinder, 26
Stefan Rohner, Kundenberater bei Volvo, 31
Die zwei Kater Simba & Diego, 4 & 4
Parterrewohnung mit 4 Zimmern, Ehrendingen

Draussen ist es winterlich kalt, drinnen laden helle Möbel, liebevolle Details und ein knisterndes Cheminee-Feuer zum Verweilen ein. Die gemütliche Wohnung von Marleen und Stefan schafft einen guten Kontrast zum intensiven Programm, das die beiden neben der Arbeit verfolgen: Stefan ist begeisterter Sportler und verbringt viel Zeit mit Kraftaufbau, Training und Handballspielen. Marleen wiederum besucht berufsbegleitend eine Ausbildung zur Hochzeits- und Eventplanerin, um ihrer Passion fürs kreative Gestalten zu verwirklichen.

Das Wohnzimmer, in skandinavischen Farbtönen eingerichtet

Stefan feuert das Cheminee im Wohnzimmer ein

Wann seid ihr hier eingezogen?
Marleen: Als die vorherigen Mieter aus der Wohnung ausgezogen sind, konnten wir sie anfangs 2017 übernehmen und auch bei der Renovation von Küche, Bad und Boden mitreden. Dabei kam uns zugute, dass die Wohnung Stefans Vater gehört.
Stefan: Als ich 14 war, wohnten wir mit der Familie für ungefähr zwei Jahre in dieser Wohnung. Doch man erkennt sie kaum wieder. Damals war alles mit Teppich ausgelegt und dunkler gestrichen.

In der weiss eingerichteten Küche stehen Tee und Zimtschnecken bereit

Marleen sitzt mit ihrer Katze im IKEA Ohrensessel

Wie teilt ihr euch auf beim Einrichten?
Stefan: Das übernimmt zu 100% Marleen. Ich vertrau ihr total.
Marleen: Sei es Kolleginnen einzukleiden, die Wohnung einzurichten oder zu dekorieren: wenn ich was Kreatives machen kann, blühe ich total auf. Ich bin diejenige mit tausend Ideen im Kopf und Stefan ist der Fels in der Brandung.

An einer Dekotreppe hängt eine Mütze

Im PAX Kleiderschrank sind die Kleider nach Farben geordnet aufgehängt

Hattest du von Anfang an eine Vision, wie die neue Wohnung aussehen soll?
Marleen: Als die frisch renovierte Wohnung in den hellen Farbtönen strahlen sah, da war mir sofort klar, was ich will. Etwas Shabby Chic, etwas Landhaus-Stil, aber mit modernen Dingen kombiniert. Bei IKEA habe ich viele Möbelstücke gefunden, die genau meiner Vorstellung entsprachen.
Stefan: Beim Zusammenbauen komme ich dann jeweils in Spiel. Den PAX Kleiderschrank haben wir sogar schon mehrfach auf- und abgebaut.

Das Ankleidezimmer mit PAX Kleiderschrank im hellen Licht

Ihr habt viele Sprüche eingerahmt. Gibt es dazu eine besondere Geschichte?
Marleen: Ich steh total auf schöne Worte und motivierende Lebensweisheiten. Mir tut’s gut, sie zwischendurch zu lesen und zu verinnerlichen. Diese Vorliebe kommt übrigens nicht nur beim Einrichten zum Vorschein, sondern auch bei meinen Tattoos.

Auf dem HEMNES Beistelltisch stehen Dekoartikel und der eingerahmte Spruch «Hakuna Matata»

Wie sieht euer Alltag aus?
Marleen: Unter der Woche arbeiten wir normalerweise recht lange und viel, deshalb ist der Sonntag fürs Entspannen und Nichtstun reserviert. Da können wir ohne weiteres den ganzen Tag auf der Couch oder im Bett verbringen und auf Netflix in die neuesten Folgen unserer Lieblingsserien eintauchen.
Stefan: Auf jeden Fall nehmen wir’s zuhause gemütlich, wie es uns die Katzen vormachen.

Marleen und Stefan sitzen auf dem Sofa und blättern durch ein Magazin

Das Doppelbett ist mit zahlreichen Kissen geschmückt und von Lämpchen beleuchtet

Genau, zu eurem Haushalt gehören ja auch Simba und Diego.
Marleen: Unsere zwei süssen Kater verbrachten ihre ersten drei Lebensjahre drinnen, da wir direkt an einer stark befahrenen Strasse wohnten. Nun sind sie meistens den ganzen Tag draussen unterwegs und machen sich abends auf ihren Lieblingsplätzen breit. Simbas kann stundenlang auf dem Sofa liegen und dösen.
Stefan: Und Diego bestimmt unseren Alltag schon frühmorgens. Sobald der Wecker läutet, kommt er sofort ans Bett und miaut so laut, dass man ihn unmöglich überhören kann. Dann ist nichts mit Snooze-Taste und Weiterschlafen, er will sofort sein Fressen.

Kater Diego sitzt neben dem Bett

Was bedeutet euch die Weihnachtszeit?
Marleen: Wir geniessen es gerade besonders, zu Hause zu sein. Kuschelsocken anziehen, eine heisse Schokolade trinken, den Kamin anfeuern, die Wohnung dekorieren, viel mehr braucht es gar nicht.

Der Blick in die Essecke mit weihnachtlicher Dekoration von IKEA

Marleen und Stefan schmücken im Wohnzimmer einen Tannenzweig mit Weihnachtsdeko

Habt ihr Vorsätze fürs neue Jahr? Besonders, was das Wohnen betrifft?
Marleen: Vorsätze fasse ich prinzipiell nicht, ganz einfach weil ich mich nicht dran halte. Ein langfristiger Wunsch wäre, das Büro eines Tages zu verkleinern und ein Kinderzimmer draus zu machen, aber das hat noch Zeit.
Stefan: Und die Wohnung hast du einfach schon super eingerichtet, da braucht es nichts. Nur was den Keller angeht, da könnten wir uns eigentlich mal was vornehmen?

Unter dem Weihnachtszweig steht ein Foto von Marleen und Stefan

 

Marleen und Stefan schauen sich an und nicken lachend. Erst mal heisst es jetzt, wie die Schweden sagen: God jul! Frohe Weihnachten!

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Neue Konzepte fürs Wohnen: Wie wollen wir im Jahr 2030 wohnen und leben? http://lifeathome.ch/de/2017/11/neue-konzepte-fuers-wohnen-wie-wollen-wir-im-jahr-2030-wohnen-und-leben/ http://lifeathome.ch/de/2017/11/neue-konzepte-fuers-wohnen-wie-wollen-wir-im-jahr-2030-wohnen-und-leben/#respond Sat, 25 Nov 2017 13:29:26 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=27011 Text von Philip Stevens, erstmals veröffentlicht auf designboom.com

SPACE10 — das externe Labor von IKEA für zukünftiges Wohnen — hat begonnen, Co-Living-Konzepte als mögliche Lösungen für Probleme wie rasche Verstädterung, Vereinsamung und zunehmender Mangel an erschwinglichem Wohnraum zu erforschen und entwerfen. Angesichts der stetig wachsenden Städte rund um den Globus wird erwartet, dass bis zum Jahr 2030 knapp 70% der Weltbevölkerung in Städten wohnen werden. Einige Experten sagen voraus, dass fast zwei Milliarden Menschen — ein Fünftel der Weltbevölkerung — jedoch keinen Zugang zu angemessenem und erschwinglichem Wohnraum haben werden.

Städte rund um den Globus wachsen so rasant wie nie zuvor

Als Antwort darauf hat SPACE10 damit begonnen, neue Arten von gemeinsam genutzten Wohnräumen zu entwerfen. «Unsere Städte waren noch nie so attraktiv für so viele Menschen», sagt Guillaume Charny-Brunet von SPACE10. «Aber vor dem Hintergrund rasanter Verstädterung, astronomischer Wohnpreise, schrumpfender Wohnräume und zunehmender sozialer Vereinzelung wird ‹sharing› zu ‹caring› – mehr denn je. Co-Living ist nichts Neues, aber da sowohl Raum als auch Zeit zunehmend Luxusgüter sind, muss dieses Konzept neu aufgemöbelt werden.»

Um das Potenzial von Co-Living auszuschöpfen und das Leben von Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern weltweit zu verbessern, hat sich SPACE10 mit dem Designer-Duo Anton & Irene aus New York zusammengetan. Unter dem Titel «one shared house 2030» wurde das spielerische Forschungsprojekt als ein Anmeldeformular für einen potenziellen Co-Living-Wohnraum konzipiert, der im Jahr 2030 eröffnet wird. Das Online-Formular, das hier livegeschaltet ist, befragt Interessentinnen und Interessenten nach Haushaltsgegenständen und Dienstleistungen – einschliesslich Küchen, Arbeitsräumen, smarten Geräten, Kinderbetreuung und selbstfahrenden Autos –, die sie gerne mit anderen teilen möchten, und welche Art eines Co-Living-Wohnraums ihnen am liebsten wäre.

Um das Co-Living-Potenzial zu erforschen, taten sich SPACE10 und Anton & Irene zusammen

Das spielerische Forschungsprojekt trägt den Titel «one shared house 2030»

«One shared house 2030 ist ein spielerisches Forschungsprojekt, bei dem mithilfe einer kollaborativen Umfrage Erkenntnisse über die Zukunft des Co-Living gewonnen werden sollen», sagt dazu Irene Pereyra von Anton & Irene. «Die Betrachtenden durchlaufen einen Prozess, bei dem sie vorgeben, sich für einen Co-Living-Wohnraum im Jahr 2030 anzumelden, und dabei geben sie uns ihre Vorlieben bezüglich ihrer unmittelbaren Wohnumgebung bekannt. Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, welche spezifischen demografischen Gruppen welche Art von Wohnen bevorzugen. Die von uns gesammelten Daten sind open-source, für alle kostenlos nutzbar und vollkommen anonymisiert.»

«IKEA ist ein neugieriges Unternehmen, und wir sind ständig dabei, neue Wege zu erforschen, wie wir unsere Gesamtvision – einen besseren Alltag für die vielen Menschen zu schaffen – umsetzen können», meint dazu Göran Nilsson, Manager IKEA Concept Innovation. «Das Unternehmen wurde damals mit dem Ziel gegründet, den Menschen ein gut konzipiertes, schönes Zuhause zu bieten – auch den Menschen, die sich keine Designer-Möbel leisten können. Jetzt aber wollen wir damit experimentieren, wie wir unsere Grundsätze des Demokratischen Designs, das Form, Funktion, Qualität und Nachhaltigkeit – und dazu einen günstigen Preis – umfasst, auf neue Bereiche ausdehnen können. In dieser Hinsicht liegt eine unserer Meinung nach interessante Gelegenheit dazu im Zuhause selbst.»

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IKEA ist Nummer 1 beim Sustainable Cotton Ranking http://lifeathome.ch/de/2017/11/ikea-ist-nummer-1-beim-sustainable-cotton-ranking/ http://lifeathome.ch/de/2017/11/ikea-ist-nummer-1-beim-sustainable-cotton-ranking/#comments Wed, 15 Nov 2017 10:01:22 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=26993 Gerade haben WWF, Solidaridad und Pesticide Action Network UK das Sustainable Cotton Ranking 2017 veröffentlicht. Der Report bestätigt, dass wir mit unserer People & Planet Positive-Strategie richtig liegen: IKEA ist Nummer Eins, wenn es um die nachhaltige Produktion von Baumwolle geht – und dies schon zum zweiten Mal in Folge. Für das diesjährige Ranking haben die Initianten aufgrund von Sektorindizien und Benchmarks 75 multinationale Unternehmen ausgewählt und im Hinblick auf ihren Umgang mit Baumwolle unter die Lupe genommen. Dabei wurden die Punkte «Policy», «Uptake» und «Traceability» überprüft und bewertet. IKEA und vier weitere Unternehmen (Tchibo, C&A, Marks and Spencer und Hennes & Mauritz) erhielten die Marke «Leading the way», 8 Unternehmen sind «Well on the way», 18 sind «Starting the journey» und 44 Unternehmen wurden mit «Not yet started» eingestuft.

Baumwolle kurz vor der Ernte

12 Jahre Better Cotton
IKEA hat schon lange auf eine nachhaltigere Baumwollproduktion hingearbeitet, deshalb freut es uns umso mehr, im internationalen Wettbewerb als gutes Beispiel voranzugehen. Im Jahr 2005 starteten wir gemeinsam mit WWF die Initiative «Better Cotton» mit dem Ziel, neue Standards im Baumwollanbau zu etablieren und den Baumwollanbau für Menschen und Umwelt nachhaltiger zu machen. Eine Kernaufgabe von Better Cotton ist dabei die Schulung und Weiterbildung von Baumwollbauern, wobei sie mit den nachhaltigeren Anbaumethoden auch ihre Gewinne erhöhen und die Arbeitsbedingungen verbessern können. Ein wichtiges Etappenziel erreichten wir vor zwei Jahren: Seit 2015 bezieht IKEA 100% der Baumwolle aus nachhaltigerem Anbau.

Arbeiterin trägt Tuch mit frisch geernteter Baumwolle auf dem Kopf

Nächster Schritt: «Water positive»
Heute setzt IKEA neue Massstäbe, um die Produktion von Baumwolle noch weiter zu verbessern. Konkret besteht das Ziel darin, bis ins Jahr 2020 zu 100% «water positive» zu wirtschaften. Das bedeutet für uns, Wasser so effizient wie möglich zu nutzen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser in unserem gesamten Betrieb und weit darüber hinaus zu unterstützen. Dabei konzentrieren wir uns auch auf Baumwolle, weil für ihren Anbau sehr viel Wasser benötigt wird. Um dies zu ändern, schulen wir Bauern in effizienterer Wassernutzung und richten ausserdem Wassernutzungsgemeinschaften in den Regionen ein. Dies ermöglicht den Anbau von Baumwolle bei geringerer Wassernutzung, sodass mehr Wasser für andere Zwecke zur Verfügung steht.

Baumwoll-Plantage

Die Erstplatzierung beim Sustainable Cotton Ranking 2017 zeigt, dass sich unser Einsatz lohnt und wir viel bewirken können. Gleichzeitig können wir garantieren: Wir bleiben dran, was People & Planet betrifft.

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Fünf Mythen über den Schlaf http://lifeathome.ch/de/2017/11/fuenf-mythen-ueber-den-schlaf/ http://lifeathome.ch/de/2017/11/fuenf-mythen-ueber-den-schlaf/#respond Fri, 10 Nov 2017 15:15:50 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=26815 Erstmals erschienen in: Tages-Anzeiger – Montag, 19. Juni 2017

Über die Nachtruhe kursieren viele Bauernweisheiten und Faustregeln. Aber was ist wirklich dran an den Mythen rund um den Schlaf? Wir haben uns fünf weit verbreitete Vorurteile angesehen und sie ein für alle Mal geklärt.

Nackt schläft es sich besser
Das ist ein Irrtum. Mediziner empfehlen eine leichte Bekleidung, die die Bewegungen im Schlaf nicht einengt und den Körper zugleich vor dem Auskühlen schützt. Dazu muss man wissen: In der Phase des sogenannten REM-Schlafs ist die Temperaturregulation des Körpers abgeschaltet.

Beine, die in die Bettdecke gekuschelt sind

Schlaf kann man nachholen
Fehlender Schlaf führt zu Schläfrigkeit und Leistungseinschränkungen am Tag. Dies lässt sich nicht rückgängig machen. Allenfalls kann man ein über die Arbeitswoche angehäuftes Schlafdefizit durch einen längeren Schlaf am Wochenende wieder abbauen.

Bei offenem Fenster zu schlafen ist gesünder
Die Fenster nachts auf oder zu: Das ist für viele Menschen eine Glaubensfrage – auf die es, wie so oft, keine eindeutige Antwort gibt. Eine häufige Empfehlung lautet, dass die Temperatur im Schlafzimmer zwischen 16 und 18 Grad liegen sollte, man sollte weder schwitzen noch frieren. Doch ob das Fenster auf oder zu ist, kann individuell sein: Fenster zu für alle, die nicht von Lärm oder Pollen belästigt werden möchten. Schläft man gerne mit einer frischen Brise im Raum, dann Fenster auf.

Eine Frau schläft im Bett

Der Schlaf vor Mitternacht ist der erholsamste
Das lässt sich so allgemein nicht sagen. Es kommt weniger darauf an, wann man schläft, als welchen Schlafrhythmus man hat und wie tief man schläft. Die ersten eineinhalb Stunden nach dem Einschlafen sind Experten zufolge die erholsamsten, egal, ob vor oder nach Mitternacht.

Kaltluft hilft gegen Sekundenschlaf
Wer müde auf der Autobahn unterwegs ist, dreht gerne das Radio laut, das Fenster herunter oder die Klimaanlage auf kalt. Diese vermeintlichen Hilfsmittel sind aber ineffektiv. Wer müde ist, sollte an der Raststätte ein koffeinhaltiges Getränk einnehmen, dann circa eine halbe Stunde Nickerchen halten – und dann kann sie oder er noch ein, zwei Stunden fit und sicher nach Hause fahren.

Dieser Beitrag ist Teil der Serie “Wie man sich bettet…“. Alle Beiträge der Serie finden Sie hier.

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20 Jahre nachhaltiger Fischfang http://lifeathome.ch/de/2017/11/20-jahre-nachhaltiger-fischfang/ http://lifeathome.ch/de/2017/11/20-jahre-nachhaltiger-fischfang/#respond Tue, 07 Nov 2017 15:56:53 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=26960 Seit 20 Jahren setzt sich der Marine Stewardship Council, kurz: MSC, für den nachhaltigen Fischfang und damit für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unser aller Heimat, der Erde, ein. Seit 2015 ist IKEA stolzer Partner des MSC und bietet sowohl in ihren Produkten als auch in den Restaurants ausschliesslich Fisch aus MSC-zertifizierten Betrieben an. Und darauf sind wir stolz.

Eine Welt im Wandel
Unser Planet verändert sich. Die Fortschritte in der Technologie, die Globalisierung, aber auch die gesellschaftlichen Entwicklungen haben einen direkten Einfluss auf unsere Umwelt. Darum ist es im 21. Jahrhundert von besonderer Wichtigkeit, die Erde und alle von ihr abhängigen Spezies zu schützen. Einen Beitrag dazu leistet der MSC – seit nunmehr zwei Dekaden.

Das offene, wilde Meer

Fische sind Freunde
Es gab eine Zeit, in der Fisch – wie unzählige andere Lebensmittel auch – als unbegrenzt vorhandenes Nahrungsmittel angesehen wurde. Erst, als in den Meeren verschiedene Fischbestände drastisch zurückgingen, gelangte man zur Erkenntnis, dass die Meeresbewohner einer solch konstant hohen Belastung nicht standhalten können. Das war mitunter einer der Gründe, weshalb der MSC ins Leben gerufen wurde.

Was 1997 als kleine Initiative begann, ist heute internationaler Standard für nachhaltige Fischerei. 290 Fischereien aus 36 Ländern, darunter auch grosse Fischereiflotten mit mehreren Dutzend Booten, tragen aktuell das Siegel «MSC». Sie zeichnen sich für ungefähr 12% der weltweit gemeldeten Fischfangmenge verantwortlich. Doch die Kompetenzen des MSC reichen bedeutend weiter als bis zu den Fischbeständen und zur Arbeit auf See.

Advokaten der Meere
Der MSC entstand zwar aus der Absicht heraus, nachhaltige Fischerei als Industriestandard zu etablieren, verfügt aber heutzutage über eine weitaus grössere Reichweite. Der MSC arbeitet weltweit eng mit Wissenschaftlern sowie Gross- und Einzelhändlern zusammen. Denn um die Artenvielfalt, deren Bestand und die Meere unseres Planeten zu schützen, bedarf es der kontinuierlichen, gewissenhaften und motivierten Mitarbeit aller involvierten Parteien. Und das erreicht der MSC. Hut ab.

Ein Fischerboot treibt über einem grossen Fischschwarm

Die IKEA bedankt sich beim MSC für seinen unermüdlichen Einsatz. Wir sind stolz darauf, durch unser MSC-zertifiziertes Fischangebot einen kleinen Beitrag zum Erhalt unserer Meere leisten zu können.

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Die Besten 2017: Projekt im Übergangszentrum Zürich-Oerlikon für Designpreis nominiert http://lifeathome.ch/de/2017/11/die-besten-2017-projekt-im-uebergangszentrum-zuerich-oerlikon-fuer-designpreis-nominiert/ http://lifeathome.ch/de/2017/11/die-besten-2017-projekt-im-uebergangszentrum-zuerich-oerlikon-fuer-designpreis-nominiert/#respond Fri, 03 Nov 2017 12:24:37 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=26935 «Was kann ein Designer heute und jetzt tun, um innert kürzester Zeit und mit minimalen Mitteln ein konkretes Problem in einem Durchgangsheim für Asylsuchende zu lösen?» Mit dieser Frage konfrontierten die Dozierende Karin Seiler, der Designer und Architekt Antonio Scarponi und der Innenarchitekt Martin Bölsterli die Studierenden eines interdisziplinären Workshops an der ZHdK. Ihr Unterrichtsmodul «Hic et Nunc – Hier und Jetzt», welches im Frühjahr in Kooperation mit der Zürcher Fachorganisation AOZ in der Messehalle 9 in Oerlikon bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde, ist nun vom Hochparterre in der Kategorie «Design» für den Wettbewerb «Die Besten 2017» nominiert. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember im Museum für Gestaltung Zürich statt.

Das Durchgangsheim in Zürich-Oerlikon im Norden von Zürichs Stadtzentrum, das Anfang 2016 eröffnet wurde, bildet den Rahmen für den Workshop. Um dem Mangel an Wohnraum zu begegnen, wiesen die Behörden der Messehalle 9 einen neuen Zweck zu und bauten darin 62 kleine Wohneinheiten aus leichtem Holz, von denen jede einzelne Platz für vier Personen bietet. Die Menschen, die in dieser Halle leben, sind Asylsuchende, junge Männer und Familien. Die meisten kommen aus Eritrea, Afghanistan und Syrien. Im Studienjahr 2016-2017 führten Karin Seiler, Antonio Scarponi und Martin Bölsterli in Zusammenarbeit mit der AOZ (Asyl-Organisation Zürich) drei Workshops durch. Das Ziel bestand darin, den Prototyp eines Bildungsmodells zu erstellen, das verschiedene Design-Disziplinen in einen neuen Kontext stellt, womit auch die Kompetenz der Studierenden, mit einer humanitären Krise umzugehen, gefordert und geprüft werden sollte.

Die Teilnehmenden am Workshop waren junge Studierende der Bachelor-Lehrgänge verschiedener akademischer Richtungen, von Produkt- und Modedesign bis wissenschaftliche Illustration. In der ersten Woche mussten die Studierenden das Problem definieren und beschreiben, das sie lösen sollten. Die zweite Woche war der Entwicklung von Ideen gewidmet. Und in der dritten begannen die Studierenden dann, ihr Endprodukt zu erstellen. Die Bewohner des Durchgangsheims wurden in die gesamte Designphase miteinbezogen. Eine weitere Aufgabe der Studierenden im gesamten Prozess bestand darin, das knappe Startbudget von CHF 200 je Gruppe durch die Gewinnung von Sponsoren aufzustocken. Ein von Jennifer Duyne Barenstein (ETH Wohnforum) initiiertes partizipatives Modell bezog beim Projektstart die Bewohner des Durchgangsheims und dessen Mitarbeitenden mit ein, was die Interaktion mit den Studierenden erleichterte.

Gemäss Thomas Schmutz, Kommunikationsleiter der AOZ, einer öffentlich-rechtlichen, unabhängigen Institution der Stadt Zürich, ist die Wohnausgangslage eine «Ausnahmesituation». Normalerweise werden Asylsuchende in der Stadt Zürich in Wohnungen untergebracht, die von der AOZ oder den Asylsuchenden selbst gemietet werden. «In den letzten drei Jahren hat etwa die Hälfte der Asylsuchenden in der Schweiz einen Schutzstatus erhalten, also eine provisorische oder formelle Anerkennung als Flüchtling», sagt Schmutz.

Dank diesem Projekt wurde dem Bau eines «Frauen-Zimmers» Priorität eingeräumt, ein Raum, der nur von Frauen genutzt werden darf und ihnen ein gewisses Mass an Privatsphäre bietet, wo sie sich zurückziehen oder ihren Freizeitaktivitäten nachgehen können. Mit der technischen Unterstützung von IKEA und Doka wurde eine leerstehende Wohneinheit für diesen besonderen Zweck umgebaut. Das «Frauen-Zimmer» ermöglichte auch den Bau eines Prototyps einer «Veranda», die aus einem halbtransparenten Vorhang und einer Bank besteht, in der auch Schuhe aufbewahrt werden können. Eine solche Veranda soll vor jedem Eingang einer Wohneinheit errichtet werden.

Frauenzimmer: Blick in das Frauenzimmer. Ein weiss ausgekleideter, fensterloser Raum mit Kissen am Boden, hell erleuchtet dank einer Deckenleuchte.

Veranda: Draussen vor dem hölzernen Pavillon weht ein Vorhang, der einen kleinen Bereich als Vorplatz markiert.

Dank dieser Erfahrung sollen die Studierenden ihr Wissen in verschiedenen Bereichen erweitern und vertiefen können. Das Besondere an diesem Workshop ist das Arbeiten in einem so ungewohnten Kontext, was die Studierenden dazu bringen soll, ihre Komfortzonen zu verlassen. Die Arbeitshypothese der Workshop-Organisatoren besteht darin, den Studierenden die Möglichkeit zu geben, praktische Erfahrungen auf einem Gebiet zu sammeln, das zu Beginn schwierig scheint, jedoch wertvolle Ergebnisse hervorbringen kann.

Antonio Scarponi meint dazu, dass er überrascht war, mit welcher Energie sich die Studierenden ans Werk machten und wie entschlossen sie waren, etwas wirklich Konkretes zu schaffen. Mitarbeitende des AOZ begleiteten die Interaktion zwischen Studierenden und Bewohnern. Sie ermöglichten die Verständigung über die Sprach- und Kulturgrenzen hinweg und stellten sicher, dass der Workshop sowohl für die Studierenden als auch für die Bewohner des Durchgangsheims zu einer gewinnbringenden Erfahrung werden konnte.

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HUS Story #13 Marielle & Phillip http://lifeathome.ch/de/2017/10/hus-story-13-marielle-phillip/ http://lifeathome.ch/de/2017/10/hus-story-13-marielle-phillip/#respond Fri, 27 Oct 2017 16:08:44 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=26867 Mit der Serie «HUS Story» gewährt uns IKEA jeweils einen exklusiven Blick hinter die Vorhänge, direkt in die Schweizer Wohnstuben. Fernab von Katalog und Einrichtungshaus entdecken wir perfekt inszenierte und noch besser integrierte IKEA Produkte.

Phillip Jaeggi, 25 Jahre, Disponent Swisscom, Schuhdesigner
Marielle Stähli, 21 Jahre, Studentin Pädagogische Hochschule, Bloggerin
Altbau Maisonette Wohnung mit 5 Zimmern, St. Gallen

Seit einem Jahr bewohnen Marielle und Phillip gemeinsam einen hübsch gelegenen Altbau in St. Gallen. Eines verbindet die beiden mit Sicherheit: ihre Passion für Fotografie und Mode. Das Auge fürs Detail liegt da auf der Hand.

Phillip hat den entscheidenden Schritt bereits nach seinem Studium in LA gewagt, indem er 2015 mit seinem Bruder das Modelabel «Guivre» gründete. Auf die bereits realisierten Schuhdesigns soll nun eine Kleiderkollektion folgen. Freundin Marielle ist in Ausbildung zur Primarlehrerin und startet nebenbei als Instagram-Bloggerin unter dem Namen Mary L Jean durch. Ihre Talente ergänzen sich blendend, wie auf ihrem gemeinsamen Mode- und Reiseblog «Laces and Places» mitzuverfolgen ist. Als wir Marielle und Phillip für die HUS Story besuchten, war sofort klar: So kreativ das junge Paar, so inspirierend ihre Wohnung. 

Nach welchen Kriterien habt ihr euer Zuhause ausgesucht?
Phillip: Da sich unser Leben grösstenteils in St. Gallen abspielt, kam diese Maisonette mit praktischer Zimmeraufteilung sehr gelegen. Wir lieben den Charme des Altbaus –  und die Dachterasse mit Blick über die ganze Stadt ist unglaublich.

HUS_Story_13_Marielle_Phillip_3

Was bietet St. Gallen nebst der Olmabratwurst?
Mary: Die Stadt hat sich in den letzten Jahren ganz schön gemacht. Auf toll eingerichtete Kaffees folgten internationale Geschäfte wie der nordische «Flying Tiger» oder «Klang & Kleid». Den Kaffee trinken wir am liebsten im «Oya», brunchen sonntags im «Kafi Franz» oder schnappen uns einen Burger to-go aus dem «S-Werk».

Wer richtet bei euch zuhause ein?
Mary: Phillip hat in Los Angeles Innenarchitektur studiert, daher auch das geschulte Auge. Die Wohnung ist seine persönliche Spielwiese. Am liebsten schmückt er sie mit Familienstücken, die persönliche Geschichten erzählen, wie das 50-er Jahre Radio, der Plattenspieler und die Filmkamera, geerbt von seinem Grossvater. Oder mit raren Designermöbeln und -stücken wie das Bild vom international renommierten Künstler «Steven Harrington», welches aus der limitierten Kollektion des IKEA art events 2017 stammt.

Wie ist euer Einrichtungsstil am treffendsten zu beschreiben?
Phillip: Eine Mischung aus «mid-century», «urban» und Gewächshaus trifft es ganz gut, dazu eine frische Brise aus dem Norden. Nebst Fundstücken aus der Brocki, eigens geschweisst und geschreinerten Regalen und selbst bezogenen Sesseln findet man in der Küche die Original-Leuchtreklame des Labels «American Apparel». Als der Shop in Zürich seine Türen schloss, schraubten wir sie eigenhändig ab (natürlich nach Absprache). Seitdem verleiht der Schriftzug unserer Küche das gewisse Etwas.

Was ist euer IKEA Lieblingsprodukt?
Phillip: Wahrscheinlich die Küche, das Herzstück unserer Wohnung. Sie ist damals vom Vermieter selbst mit dem IKEA Kitchen Planer individuell für diese Wohnung angefertigt worden.

Geht ihr oft auf Reisen?
Mary: Natürlich, wir lieben New York und auch die Architektur von Amsterdam. Am wohlsten fühlen wir uns aber in Los Angeles, da hat Phillip auch während seines Studiums gelebt. Trotzdem kommen wir immer wieder gern nach Hause.

Wovon habt ihr zu viel in der Wohnung?
Phillip: Wir halten Zeichnungen oder Erinnerungen gerne bildlich fest. Seit wir hier wohnen, hat sich schon eine prächtige Kollektion an IKEA Rahmen ergeben. Es sind zwar viele, aber niemals zu viele, dasselbe gilt für Pflanzen.

Wie bringt ihr Arbeit und Hobby unter einen Hut?
Mary: Während Phillip den administrativen und organisatorischen Part übernimmt und sich eigenhändig hinter der Kamera weiterentwickelt, kümmere ich mich um die Post-Production. Natürlich würden wir gerne irgendwann unser Hobby zum Beruf machen. Bis es soweit ist, fotografieren wir am Wochenende, oft auch spontan mit dem iPhone, oder planen einzelne Shootings an ausgewählter Location. Da wir beide Vollzeit arbeiten und studieren, bleibt nicht mehr viel Zeit. Zum Glück funktionieren wir super zusammen und können Freizeit und Blog ganz gut vereinbaren.

Lies alle Beiträge unserer Serie HUS Story und entdecke weitere persönliche und inspirierende Einrichtungen. 

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Für den Design Preis Schweiz 2017 nominierte Leuchten und Beleuchtungssysteme http://lifeathome.ch/de/2017/10/fuer-den-design-preis-schweiz-2017-nominierte-leuchten-und-beleuchtungssysteme/ http://lifeathome.ch/de/2017/10/fuer-den-design-preis-schweiz-2017-nominierte-leuchten-und-beleuchtungssysteme/#respond Fri, 20 Oct 2017 15:24:32 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=26842 In zwei Kategorien sind Leuchten und Beleuchtungssysteme für den Design Preis Schweiz nominiert. Besonders energiesparende Beleuchtungslösungen zeigt die Kategorie «SwissEnergy Lighting Prize». Beim «Rado Star Prize Switzerland for Young Talents» geht es vielmehr um ein Kunstwerk aus Glas.

Wenn am 3. November 2017 in Langenthal zum vierzehnten Mal der Design Preis Schweiz verliehen wird, werden auch Entwickler und Gestalter von Leuchten für ihre energiesparenden Werke ausgezeichnet. Die drei Schweizer Hersteller REGENT Lighting, Ribag Licht AG und Baltensweiler bilden beim «SwissEnergy Lighting Prize» das Feld. Beim «Rado Star Prize Switzerland for Young Talents» hingegen wurde Ini Archibongs Entwurf «The Secret Garden – Jadis Lighting Sculpture» für seine kraftvolle Symbiose von Handwerk und Form nominiert.

Flüssig anmutende Formen und feine Farbabstufungen zeichnen Ini Archibongs Jadis Lighting Sculpture aus. Sie gehört zu einer exklusiven, kunsthandwerklich hergestellten Kollektion, deren Inspiration er im Masterstudium Luxury Design and Craftsmanship an der ECAL fand. Inspirieren liess er sich bei diesen vor allem auf ihre ästhetische Wirkung hin konzipierten Objekten von einigen Lieblingsmärchen aus seiner Kindheit. Der Name seiner raumgreifenden Leuchtskulptur nimmt Bezug auf die Schneekönigin Jadis of Charn aus C.S. Lewis Fantasy-Märchen «The Lion, the Witch and the Wardrobe». Die farbigen, von Matteo Gonet mundgeblasenen Leuchtenschirmen aus Glas verkörpern kristallene Blütenknospen. Die Deckenplatte aus Marmor versinnbildlicht hingegen das frostige-eisige Reich der Schneekönigin.

Längliche, flüssig anmutende Objekte aus Glas zeichnen die Leuchte von Ini Archibong aus.

Lightpad von REGENT ist für den Einsatz im Grossraumbüro entwickelt worden und erlaubt es, auf unterschiedliche Beleuchtungsbedürfnisse und Tischkonfigurationen zu reagieren – was nicht zuletzt einen ökonomischen Vorteil mit sich bringt. Eine eigens entwickelte Sandwich-Technologie im Beleuchtungskörper selbst sorgt für eine asymmetrische Lichtverteilung. Daraus resultiert eine gleichmässige, als angenehm wahrgenommene Ausleuchtung der Tische, welche bei der Nomination von den Expertinnen und Experten des Design Preis Schweiz als besonders überzeugend gelobt wurde. Dies auch, weil mit knapp 120 lm/W die Effizienz der Leuchte sehr hoch ist.

Lightpad von Regent ist eine leuchtende Fläche, die das Licht asymetrisch auf die darunter liegende Tischfläche verteilt.

Mit VERTICO antwortet der Hersteller Ribag Licht AG auf das Bedürfnis, ein ebenso effizientes wie flexibles Beleuchtungssystem anzubieten, das einfach und schnell auf wechselnde Anforderungen in der Raumnutzung reagieren kann. Entstanden ist eine auf moderner LED-Technologie basierende Leuchte mit variablem Ausstrahlungswinkel und einstellbarer Lichtfarbe, die aufgrund ihrer gradlinig zurückhaltenden Form in praktisch jedem Raum einsetzbar ist. Das Herzstück der Leuchte, die als Pendel-, Anbau- oder Einbau-, Profil- oder Stromschienenstrahler ausdefiniert wurde, bildet ein eigens entwickelter Verstellmechanismus. Die schlichte, fast schon klassisch anmutende Form der Leuchte garantierten ihr vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Vertico von Ribag Licht AG ist eine zylinderförmige Leucht, die als Pendel wie als Deckenleuchte eingesetzt werden kann.

Die Stehleuchte FEZ aus dem Hause Baltensweiler kombiniert wiederum eine grundsolide Konstruktion, die sich durch eine ausgereifte mechanische Lösung auszeichnet und sich der neuesten, LED-basierten Leuchtmitteltechnologie bedient. Das Experten-Team des Design Preis Schweiz verwies bei der Nominierung der für Wohnräume konzipierten, variabel einsetzbaren Leuchte besonders auf die gelungene Synthese von Schlichtheit und Anmut. Sie paart sich bei FEZ mit einer geringen Leistung von nur 38 W bei einem hohen Lichtoutput von 3700 Lumen zu einem Produkt, das in sich hohe Energieeffizienz und hervorragendes Schweizer Design vereint.

FEZ von Baltensweiler ist ein hutförmiger Zylinder aus Aluminium, auf dessen Boden die LED-Technik eingelassen ist.

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Design Preis Schweiz 2017/18: Die Nominierten in der Kategorie Furniture Design http://lifeathome.ch/de/2017/10/design-preis-schweiz-201718-die-nominierten-in-der-kategorie-furniture-design/ http://lifeathome.ch/de/2017/10/design-preis-schweiz-201718-die-nominierten-in-der-kategorie-furniture-design/#respond Fri, 13 Oct 2017 14:12:11 +0000 http://lifeathome.ch/de/?p=26776 Mit 45 Nominationen weist die Edition 2017/18 des Design Preis Schweiz einen neuen Höchststand aus, die Vielfalt der selektierten Arbeiten beweist den soliden Querschnitt durch das helvetische Designschaffen. Bis zur Preisverleihung am 3. November in der Langenthaler Markhalle zeigen wir einige der nominierten Projekte. Heute legen wir den Fokus auf die in der Kategorie Furniture Design nominierten Möbel.

Die Sitzbank-Serie WEDA des jungen Aarauer Industriedesigners Daniel Wehrli für Zoom by Mobimex versteht sich als Neuinterpretation eines traditionellen Möbeltypus: die Bank überrascht mit auffälliger Länge. Auch wenn sie in erster Linie für ein gemeinsames Sitzen am Tisch entwickelt wurde, kann man sie genauso gut solitär nutzen – zum Beispiel in einem Eingangsbereich oder in Warteräumen. Um die Bank trotz einer maximalen Länge von 2,4 m möglichst leicht zu halten, besteht sie aus einem aufwändig konstruierten und zugleich filigran wirkenden Rahmen aus Massivholz; wahlweise aus Eiche, Nussbaum oder Esche. Die Nominatoren loben WEDA, weil es das Potenzial dieses heute in Innenräumen eher selten genutzten Möbeltypus neu auslotet.

Die Bank von Daniel Wehrli aus der Vogelperspektive, Sitzfläche mit orange-rotem Bezug

Bei Hypercollection des Lausanner Egli Studio handelt es sich um ein modular aufgebautes Möbelsystem, das vor allem für den Einsatz im modernen Grossraumbüro konzipiert wurde. Dort soll es bestimmte Arbeitsbereiche begrenzen, ohne sie vom Grossraum völlig abzuschotten. Hypercollection verbindet Variantenreichtum mit Flexibilität und ist auf eine industrielle Serienproduktion hin entworfen worden. Das System besteht aus wenigen Elementen: dünnen, lackierten Edelstahlrohren für die Tragkonstruktion und beschichteten Platten aus SwissCDF – Compact Density Fibreboard –, aus denen die horizontalen Flächen wie Tischplatten und Regaltablare gefertigt sind. Im Fall der Sessel kommen Schaumstoff und Textilbezüge hinzu. Die Farben aller Elemente sind nach individuellem Wunsch wählbar. Für die Montage ist einzig ein Inbusschlüssel erforderlich. Die Nominatoren kommentieren ihre Wahl als eine überzeugende und zeitgemässe Antwort auf die Bedürfnisse heutiger Büromöblierung. Nebenbei bemerkt: Das Regalsystem wurde mit finanzieller Unterstützung der Ikea Stiftung Schweiz entwickelt.

Die Hyperkollektion umfasst ein Regal, eine Pendelleuchte, eine Garderobe, ein Beistelltisch und einen Sessel.

Das Hypershelf: dünne Stahlstäbe zeichnen die filigrane Konstruktion aus.

Als Mischung aus Pult und Sekretär präsentiert sich der Schreibtisch Ovolo des Zürcher Designers Moritz Schmid für Röthlisberger Kollektion. Ovolo besteht aus einer von V-förmig angeordneten Holzbeinen getragenen Tischplatte und einer leicht abgewinkelten, gut 20 cm hohen Rückwand, die durch zwei als Buchstützen ausformulierte Holzelemente konstruktiv miteinander verbunden werden. Die Tischplatte und die magnetische Rückwand sind beidseitig mit einem durchgehenden Stück Linoleum belegt, sodass im Winkel eine muldenartige Rinne entsteht, die sich als Ablage für Schreibutensilien und Gerätschaften anbietet. Die Nominatoren loben Ovolo als ein in jeder Hinsicht durchdachter und in sich schlüssig umgesetzter Entwurf. Die Idee, die Tischplatte und die Rückwand mittels doppelter Linoleum-Auflage optisch miteinander zu verbinden, erschien ihnen neu und originell.

V-förmig angeordneten Holzbeine tragenen die Tischplatte, nach hinten ist sie leicht angewinkelt und leitet in eine 20 cm hohe Rückwand über.

Die Stabelle ist ein traditioneller, im deutschsprachigen Alpenraum verbreiteter Stuhltyp. Aus Massivholz gefertigt, zeichnet er sich durch schräg gestellte Beine und eine in der Sitzfläche verankerte Rückenlehne aus. Seit Jahrhunderten in bäuerlichen Haushalten gebräuchlich, findet man ihn bis heute häufig in Gaststätten, Berghütten sowie in ländlich-rustikalen Wohnungseinrichtungen. Stabellö entwickelte der Hersteller Röthlisberger Kollektion in Zusammenarbeit mit der in London ansässigen Desigerin Tomoko Azumi. Der Stuhl nimmt traditionelle Elemente auf und interpretiert ihn an entscheidender Stelle jedoch neu: Um den Sitzkomfort zu verbessern, besteht die in zwei Varianten erhältliche Rückenlehne aus dreidimensional verformtem Schichtholz. Die Verbesserung würdigen die Experten mit der Nomination, weil sie als Neuinterpretation des uralten Stuhltyps und ihre erheblich funktionale Aufwertung mit sich bringt.

Die neue Stabellen-Familie der Röthlisberger Kollektion

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