SOLAR Tour #2:<br /> Hettlingen

SOLAR Tour #2:
Hettlingen

Familie Burgener installierte im vergangenen November eine IKEA Solaranlage auf dem Dach ihres Reihenfamilienhauses – für Primarlehrer Christian nicht das erste erfolgreiche Photovoltaikprojekt.

Eine nachhaltige Zukunft beginnt mit einer jungen Generation, die über erneuerbare Energie Bescheid weiss. Dazu leistet der Primarlehrer und vierfache Familienvater Christian Burgener aus Hettlingen seinen Beitrag. «Mitte der 80er-Jahre wollte mein Vater in St.German, einem kleinen Dorf im Wallis, Photovoltaikmodule aufs Dach montieren», erinnert sich Christian. Es war der erste Vorstoss der Region, und die geplanten Solarmodule entfachten eine hitzige Debatte. «Zudem waren die Module noch so teuer, dass er die Sache schlussendlich aufgab. Mich selber hat das Thema Photovoltaik seither nie mehr richtig losgelassen.»Christian Burgener in seinem Garten

Solarenergie & Stromsparen
Rund 30 Jahre später hat sich für ihn der Traum einer eigenen Solaranlage erfüllt: Seit November 2016 zieren IKEA Solarmodule das Dach des Reiheneinfamilienhauses von Christian, Martina und ihren vier Kindern Leonie, Nicolas, Xavier und Sofie. «Unsere Anlage produziert übers Jahr ungefähr so viel Energie, wie wir im Haushalt benötigen», so Christian. «Nur bei der optimalen Speicherung gäbe es für die Zukunft mit zusätzlichen Features und Akkus noch viel Potential.»Familie Burgener vor Schaukel und Rutschbahn

Möglichst sparsam mit dem Strom umzugehen, ist für Familie Burgener schon lange ein Anliegen. «Eins nach dem anderen haben wir unsere kaputten oder ineffizienten Haushaltsgeräte durch A+++ Modelle ersetzt, erst die Waschmaschine, dann den Geschirrspüler, Tiefkühler und Tumbler. Auch alle Glühbirnen ersetzen wir laufend durch LED», erzählt Martina. «Und wir kämpfen schon lange dafür, dass die Kinder das Licht löschen, wenn sie einen Raum verlassen», ergänzt Christian.

Martina Burgener im Garten

Die Katze im Garten

Pädagogisch wertvoll
Noch vor den Solarpanels auf dem eigenen Dach initiierte der Primarlehrer mehrere Schulprojekte, um seinen Schülern auf spielerische Weise das Energiepotential der Sonne zu vermitteln. «Vor fast 15 Jahren bauten wir im Werkunterricht gemeinsam mit dem Vater eines Schülers kleine Solarmobile und liessen die sonnenbetriebenen Gefährte im Wettbewerb gegeneinander antreten.» Einige Zeit später, im Jahr 2011, schenkte Christian der Photovoltaik im Unterricht wieder besondere Aufmerksamkeit. Diesmal in grösseren Dimensionen. «Die Gemeinde Neftenbach finanzierte eine Photovoltaik-Anlage auf dem Schulhausdach. Wir nahmen das Thema in einer Projektwoche durch und halfen mit Schüler/innen der Mittelstufe bei der Montage der Solarmodule.»

Die Tochter vor dem Spielhäuschen

Bei der Eingangstür des Schulhauses können die Schulkinder seither jederzeit nachverfolgen, wie viel Energie mit der Solaranlage gerade produziert wird: Sie lernen Solarenergie als eine alltägliche Stromquelle kennen. «In der Schweiz ist man zwar kein Exot mehr mit einer Solaranlage, aber selbstverständlich ist es noch nicht», so Christian. Mit einem Referat im Verein «Erneuerbare Energie Hettlingen» hat er vor kurzem auch Erwachsenen vermittelt, wie reibungslos Solarenergie zur Hauptstromquelle für seine 6-köpfige Familie wurde.

Im Vordergrund der Basketballkorb, im Hintergrund das Haus mit Solaranlage

Infografik mit Zahlen zum Solarstrom

In der Serie SOLAR Tour porträtieren wir Haushalte in der ganzen Schweiz, die ihren Strom mit Solaranlagen decken. Haben wir dein Interesse geweckt? IKEA berät dich jederzeit beim Umstieg auf Solarenergie.

© Jean-Marc Avila
Tags: IKEA Nachhaltigkeit Solaranlage Solarenergie SOLARTour

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