Mathis Rutsch auf dem Dach, im Hintergrund die IKEA Solaranlage

SOLAR Tour #1: Bäretswil

Im Zürcher Oberland rund um Bäretswil revolutionierte einst erneuerbare Energie die Textilindustrie: Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden entlang der Bäche und Flüsse zahlreiche Spinnereien, die ihre Maschinen mit Wasserkraft betrieben, um Baumwollfasern zu Garn zu verarbeiteten. In einer davon leben heute Mathis und Claudia Rutsch mit ihren vier Söhnen Tiziano, Moreno, Matteo und Valerio.

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Die Anlage stand über Jahrzehnte leer. Erst 2012 ist das Gebäude zu 16 Wohnungen umgebaut worden», erzählt Mathis. Er selber brachte einen entscheidenden Bestandteil der ursprünglichen Spinnerei für seinen Haushalt wieder ins Spiel: erneuerbare Energie.

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Let the sun shine
Nicht die Wasserkraft, sondern die Sonne dient den Rutschs heute als Energiequelle. 62 Solarmodule von IKEA und dem Partnerunternehmen Helion Solar decken seit Oktober 2016 den gesamten Strombedarf der sechsköpfigen Familie von Geschirrspüler und Waschmaschine über Licht bis zu allen weiteren strombetriebenen Geräten. «Unser Dach ist ein Glückstreffer: perfekte Ausrichtung nach Süden, perfekte Neigung und keine Bäume, die Schatten werfen», erzählt Mathis lachend. «Innerhalb von nur sieben Arbeitstagen war die Solaranlage fertig installiert und die Sonne begann für uns zu arbeiten.»

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Bis zur Solar-Mobilität
Der erste familieninterne Vorstoss, überhaupt auf Solarenergie zu setzen kam von Moreno, dem zweitältesten Sohn der Familie. «Ich studiere Umweltnaturwissenschaften; da war erneuerbare Energie schon von Beginn an ein grosses Thema», erzählt Moreno. «Und natürlich habe ich versucht, meine Familie bei Diskussionen zuhause positiv zu beeinflussen.» Mit durchgehendem Erfolg, wie sich jetzt zeigt. Bei Familie Rutsch ist nicht nur der Haushaltsverbrauch mit Sonnenenergie gedeckt.

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Eine neue  Leitung in die Tiefgarage musste errichtet werden. Dort stehen zwei Elektroautos, die mit der eigens gewonnenen Solarenergie betrieben werden und der Redewendung «Sonne tanken» eine ganz neue Bedeutung verleihen.

Bike, Schneeschuhe & Systemoptimierung
Auch im Kleinen achten die Rutschs auf eine verträgliche Energiebilanz. «Nachhaltigkeit bedeutet für mich etwa, möglichst wenig Plastiksäcke zu verbrauchen und nicht ständig durch die Welt zu fliegen», rekapituliert Moreno beim Kaffee. Für Hobby und Freizeit muss die Familie ohnehin nicht weit fahren. «Im Winter können wir mit den Schneeschuhen direkt hinterm Haus starten, um die verschneiten Hügel hoch zu wandern», sagt Claudia. «Während den wärmeren Jahreszeiten trifft man meinen Mann und meine Söhne wiederum beim Downhillen auf den Mountainbikes.»

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Und dann ist da noch das jüngste, durchaus zeitintensive Hobby von Mathis Rutsch: Das Ausbauen, Überwachen und Weiterentwickeln seines Energiesystems. «Mit den installierten Monitoringtools kann ich jederzeit live mitverfolgen, wie viele Kilowattstunden (kWh) unsere Solaranlage gerade produziert. Das ist sehr eindrücklich!», so Mathis.

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Gerade hat er die Idee gefasst, Stromproduktion und Steuerung noch stärker zu koppeln, um möglichst viel der produzierten Sonnenenergie vor Ort zu nutzen. «Das könnte heissen: Sobald die Sonne scheint und viel Strom produziert wird, schaltet sich automatisch der Boiler ein, die Wärmepumpen beginnen zu arbeiten und der Akku des Elektroautos lädt sich auf. Aber das ist noch Zukunftsmusik.»

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In der Serie SOLAR Tour porträtieren wir Haushalte in der ganzen Schweiz, die ihren Strom mit Solaranlagen decken. Haben wir dein Interesse geweckt? IKEA berät dich jederzeit beim Umstieg auf Solarenergie.

© Jean-Marc Avila
Tags: IKEA Nachhaltigkeit Solaranlage Solarenergie SOLARTour

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