Eine Familie mit Kindern und ein Gast am Weihnachtstisch beim Abendessen, ein Weihnachtsbaum im Hintergrund.

No Empty Chairs: Das Interview

«No Empty Chairs at Christmas» fordert dazu auf, an Weihnachten Gäste zu sich einzuladen, die sonst alleine feiern müssten. IKEA erweitert mit der Weihnachtsaktion den engen Familienkreis und schafft Raum für neue Begegnungen. Sandra Varonier hat sich dieses Jahr bereits zum dritten Mal als Gastgeberin angemeldet. Im Interview erzählt sie uns, warum dieses Erlebnis so bereichernd ist.

 Drei Polaroids von einem Weihnachtsfest mit vielen Gästen und einer grossen Familie. Eines zeigt einen festlich geschmückten Weihnachtsbaum, ein anderes den gedeckten Tisch.

Sandra, du hast schon zweimal als Gastgeberin bei «No Empty Chairs at Christmas» mitgemacht. Wie können wir uns so einen Abend vorstellen?

Sandra Varonier: Wir eröffnen den Abend jeweils mit einem Willkommensapéro, bei dem sich jeder kurz vorstellt. In unserer Küche wird’s dann richtig eng (lacht). Anschliessend essen wir, lesen Weihnachtsgeschichten für die Kinder und singen Weihnachtslieder – ein Gast gab letztes Jahr sogar auf seiner Gitarre ein Ständchen. Am Ende verteilen wir die Geschenke und essen Dessert, jemand übernachtete sogar bei uns.

 

Was waren für dich bisher die schönsten Momente als Gastgeberin?

Ich habe gemerkt, dass es Leute gibt, die an Weihnachten alleine sind. Dass ich das ändern kann, macht mich sehr glücklich. Gleichzeitig bringen die Eingeladenen ihre Begeisterung und eigene festliche Rituale mit: Unter unseren Gästen war eine italienische Bauchtanzlehrerin, und wir tanzten bis tief in die Nacht alle zusammen. Mir gefällt es, dass weniger die Geschenke sondern vielmehr die Gemeinschaft im Vordergrund steht. Und es ist spannend, so viele andere Leute und Welten kennenzulernen.

 

Was hat dich dazu bewogen, dich als Gastgeberin anzubieten?

Ich wollte eigentlich immer schon so etwas machen, gerade weil unsere grosse Familie immer gesellige Weihnachten feiert. Natürlich steckt auch Neugierde dahinter. Die Idee mitzumachen kam von mir, aber meine Familie war schnell einverstanden.

 

Auf der Online-Plattform konntest du Leute an Weihnachten zu dir und deiner Familie nach Hause einladen. Hattest du keine Bedenken, eine Person einzuladen, die du überhaupt nicht kennst?

Nein, überhaupt nicht. Auch die Kinder fanden es völlig in Ordnung. Wir hatten wirklich keine Zweifel oder Sorgen, und wir konnten auf der Plattform von IKEA ja auch schauen, wer gut zu uns passt.

 

Aus den gemeinsamen Abenden bei «No Empty Chairs at Christmas» können sich richtige Freundschaften ergeben. Bist du mit deinen Gästen noch in Kontakt?

Mit einigen schon. Zwei davon feierten Weihnachten 2014 und 2015 mit uns. Ein Gast hatte sich spontan zwei Stunden vor dem Fest angemeldet. Meine Töchter, die im selben Alter sind, haben noch heute Kontakt mit ihm. Einen anderen früheren Gast habe ich auch diesmal angefragt, jedoch ist er an Weihnachten leider nicht im Land.

 

Gibt es etwas, das du künftigen Gastgebern mit auf den Weg geben möchtest?

Es ist wichtig, offen für Neues und unkompliziert zu sein. Am besten plant ihr nicht allzu weit voraus und lasst das Ganze auf euch zukommen. Kocht zum Beispiel ein einfaches Menü. Und natürlich solltet ihr jegliche Vorurteile über Bord werfen.

 

 

Hast du auch Lust, mitzumachen? Dann melde dich gleich heute auf der Online-Plattform an – es gibt noch viele freie Stühle und potenzielle Gäste!

Tags: Feiertage IKEA noemptychairsatchristmas Weihnachten

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