«Die Solarpanels waren schneller auf dem Dach, als wir dachten.»

«Die Solarpanels waren schneller auf dem Dach, als wir dachten.»

Esther Rohrbach und Patrick Wisler entschieden sich Ende Juli für eine Solaranlage. Knapp zwei Monate später nahmen sie sie in Betrieb; eine der ersten, die von IKEA und ihrem Partner Helion Solar AG unter der Marke «good-E» verkauft wurde. Im Kurzinterview erzählen sie uns, was sie zum Kauf einer Solaranlage bewog und wie reibungslos die Installation über die Bühne gegangen ist.

Die stolzen Besitzer: Patrick Wisler und Esther Rohrbach.

Raphael Rossel: IKEA verkauft Möbel, Textilien und Objekte für den Haushalt. Erst seit kurzem bietet das Unternehmen auch Solaranlagen an. Da drängt sich doch die Frage auf: Wie kamen sie überhaupt dazu, eine Anlage bei einem Einrichtungshaus zu bestellen, welches sich mit einem derartigen Angebot noch keinen Namen machen konnte?
Patrick Wisler und Esther Rohrbach: Wir hatten verschiedene Angebote studiert. Bei einem hätten wir die Anlage während 25 Jahren mieten müssen, was uns am Ende gesamthaft CHF 40’000 gekostet hätte. Bei einem anderen hielt uns der Preis in der Höhe von rund CHF 22’000 ab. Im Internet suchten wir deshalb nach weiteren Anbietern und stiessen auf IKEA, die zusammen mit «Helion Solar AG» die Firma «good-E» gegründet hatte, um Solarpanels und deren Montage als Gesamtpaket anzubieten. Da war es für uns naheliegend, eine Offerte anzufordern, schliesslich stehen zwei vertrauenswürdige und erfahrene Unternehmen hinter «good-E».

Was mussten sie tun, um eine Offerte zu erhalten?
Auf der Webseite von «good-E» gaben wir unsere Adresse ein, worauf sich ein Fenster von «google earth» öffnete, in welchem wir einzeichnen mussten, welches das Dach unserer Liegenschaft ist. Wenige Minuten später erhielten wir per Mail eine Offerte. Unser Interesse mussten wir anschliessend mit einer Anzahlung von CHF 300 bestätigen. Und eine Woche später besuchte uns ein Vertreter von «good-E», um vor Ort die notwendigen Abklärungen zu treffen.

Vom Moment an, als sie im Internet die Offerte angefordert hatten, dauerte es eine Woche, bis der «good-E»-Mitarbeiter bei Ihnen zu Hause die Voraussetzungen für eine Installation überprüfte?
Ja, eine knappe Woche. Wir hatten ehrlich gesagt auch nicht erwartet, dass dies so schnell ablaufen würde. Die Offerte traf Ende Juli ein, eine Woche später nahm ein Mitarbeiter von «good-E» bei uns im Haus einen ersten Augenschein und Ende September nahmen wir die Anlage bereits in Betrieb – alles zum anfänglich vereinbarten Preis. Insgesamt dauerte der Prozess zwei Monate. Rekordverdächtig, wenn wir an andere Installations- und Renovations-Projekte denken, die wir im Haus umsetzen liessen. In diesen zwei Monaten musste auch die Baubewilligung erteilt werden, das Energieunternehmen AEK den Zähler wechseln, die Anlage bei Swiss Grid angemeldet werden, etc. Doch um all diese Schritte kümmerte sich «good-E».

Was gab letztlich den Ausschlag, den Auftrag «good-E» zu erteilen? War es ebendieser Umstand, dass sich «good-E» von A-Z um alles kümmert?
Nein, andere Anbieter beantragen ebenfalls die Baubewilligung und treffen die notwendigen Abklärungen bei den für die elektrischen Installationen zuständigen Energieunternehmen. Aber sie verrechnen diese Arbeiten zusätzlich. Bei «good-E» hingegen ist alles im tiefen Preis enthalten, selbst das Baugerüst ist inbegriffen.

Die Techniker von good-E auf dem Dach beim Montieren eines Solarpanels.

Eine Solaranlage montieren zu lassen, ist ein grosser Schritt: Sie investierten rund CHF 18’000 in die Anlage und deren Montage. Was bewog sie letzlich dazu? Waren es ökologische Gründe?
Wir spielten schon lange mit dem Gedanken, eine Solaranlage montieren zu lassen. Im aktuellen Zinsumfeld bringt es erst recht wenig, das Geld auf der Bank liegen zu lassen. Da sahen wir den Moment gekommen, in unser Haus zu investieren und einen Mehrwert zu generieren, der sich langfristig auszahlt. Wir lieben die Natur, unseren Garten und die Tiere. Statt nur davon zu reden, eine Anlage zu kaufen, sahen wir endlich die Chance gekommen, zur Tat zu schreiten.

Mitte September wurde die Anlage montiert. Gab es dabei Probleme?
Überhaupt nicht. Auch die Montage hat uns überrascht: Die Solarpanels waren schneller auf dem Dach, als wir dachten. Die Monteure von «good-E» waren freundlich und bemüht, uns stets über den Fortschritt der Montage zu informieren. Uns schien, dass die beiden ein eingespieltes Team waren: Am Montag installierten sie im Keller den Wechselricher und die Leitungen, am Dienstag bereiteten sie das Dach vor um am Mittwoch die Solarpanels zu verlegen.

Patrick Wisler und Esther Rohrbach im Garten ihrer Liegenschaft.

Ihren Schilderungen zufolge verlief die Abwicklung des Projekts und die die Montage der Anlage reibungslos. Hand auf Herz: Es gab doch bestimmt irgendwo ein Problem?
Nein, wirklich nicht, alles lief perfekt. Diese Installation ging so über die Bühne, wie man es sich wünscht. Wichtig ist, dass man auch die Nachbarn informiert –wir leben in einem Reiheneinfamilienhaus. Schliesslich steht das Gerüst einige Tage an der Fassade und die Montage bringt Betrieb zum – oder besser gesagt – auf’s Haus. Da muss man aufeinander zugehen und miteinander sprechen, sonst kann ein solches Projekt für Unstimmigkeiten sorgen. Wir haben aber alle früh genug informiert und dank der schnellen Abwicklung gab’s keinerlei Probleme. Wir würden alles nochmals genau so machen lassen.

© by Samuel Trümpy
Tags: good-E Helion Solar AG Solaranlage Solarstrom

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