Ein zukunftsweisendes Integrationsprojekt

Ein zukunftsweisendes Integrationsprojekt

Bei IKEA arbeiten Menschen aus 100 verschiedenen Nationen. Es gehört zur unserer IKEA Kultur, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund ihrer Fähigkeiten und Persönlichkeit auswählen und allen eine faire Chance geben. Ende 2015 kam die Idee auf den Tisch, ein Integrationsprogramm für Flüchtlinge zu starten und so einen Beitrag zu leisten.

Schnell war klar, wo IKEA aktiv werden könnte: Eine grosse Hürde für anerkannte und schutzbedürftige Flüchtlinge in der Schweiz ist die Referenzkultur. Zahlreiche Unternehmen erkundigen sich beim vorgängigen Arbeitgeber über die bisherigen Leistungen oder verlangen Zeugnissen und Referenzschreiben, Flüchtlinge ohne Arbeitserfahrungen in der Schweiz haben einen entsprechend schweren Stand. Hier setzt unser Engagement an: Im Minimum bieten wir einen Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt mit einem Zeugnis eines anerkannten und etablierten Unternehmens wie IKEA – im besten Fall eine Weiterbeschäftigung im Rahmen der verfügbaren Arbeitsstellen.

Gemeinsam mit den kantonalen Behörden des Kantons Aargau, zuständig für Migration und Integration, und zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz und weiteren Unterstützern aus verschiedenen Kantonen haben wir das ‚Refugee Inclusion Projekt‘ gestartet.

Ziele des Programms:
Flüchtlinge sollen die Möglichkeit bekommen, einen Fuss in den Schweizer Arbeitsmarkt zu setzen und Erfahrungen zu sammeln, die ihnen im weiteren Arbeitsleben helfen.

Sie bekommen nach Beendigung des Programms ein Referenzschreiben und ein Arbeitszeugnis. Dies wird für ihre künftige Arbeitssuche in der Schweiz hilfreich sein. Sie können sich nach Beendigung des Programms auch bei IKEA um eine feste Anstellung bewerben.

Aufbau des Programms:
Alle neun IKEA Stores in der Schweiz bieten während der nächsten drei Jahren zweimal jährlich sechsmonatige Praktika für jeweils zwei Flüchtlinge an. Pro Jahr wird also jeder IKEA Standort vier Flüchtlinge beschäftigen.

Die IKEA Mitarbeiter, welche die Flüchtlinge während des Praktikums begleiten und betreuen, werden in einem interkulturellen Training zum Thema „unterschiedliche Kulturen am Arbeitsplatz“ vorbereitet.

Auch die Praktikantinnen und Praktikanten besuchen ein interkulturelles Training. Kernstück sind die wichtigsten Regeln und Werte aus der Schweizer Arbeitswelt (z.B. Pünktlichkeit bei der Arbeit, Eigeninitiative, Frauen als Arbeitskolleginnen).

Die Trainings werden von externen Experten durchgeführt, die über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Migration und Arbeitsintegration verfügen.

Rahmenbedingungen: 
Die Praktikumsstellen wurden speziell für dieses Programm geschaffen. Im Mai 2016 startete die Pilotphase im Einrichtungshaus Spreitenbach. Seit Juni 2016 läuft das Programm in allen IKEA Einrichtungshäusern.

Die Praktikumsstellen werden in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen kantonalen Behörden besetzt. Teilnehmen können anerkannte Flüchtlinge (B-Status) sowie vorläufig aufgenommene Flüchtlinge und Personen (F-Status). Diese Menschen haben die längerfristige Perspektive, in der Schweiz bleiben zu können.

Eine Vertreterin oder ein Vertreter vom zuständigen Kanton wählt je Halbjahr 10-15 Personen aus. In Absprache mit den Kandidaten werden die Lebensläufe den Einrichtungshäusern zugestellt, wo der übliche Rekrutierungsprozess anläuft. Die Vertreter beim Kanton erhalten regelmässig Rückmeldung über den Bewerbungsstatus. Und auch während dem Praktikum wird ein enger Kontakt mit den kantonalen Ansprechpersonen gepflegt.IKEA_Gastautorin_Roxanna_DE

 

Tags: Democratic Design Flüchtlingskrise IKEA Integration Praktikum
  • ich bin so froh geworden für ihre Angebot ich bedanke mich herzlich bei ihnen. seit 3 halb Jahre… Weiterlesen ich in der Schweiz , meine Name ist zamary Shinwari ich wohne in Luzern, 0779165608
  • Hallo Roxana, (ich duze einfach, weil ich früher auch bei IKEA in Lyssach angestellt war ;-) ) Ich finde… Weiterlesen ugee Programm wieder einmal trendsettermässig von IKEA und freue mich über solche Aktivitäten zu lesen, wie auch die neue Küche Kungsbacka, die aus recyclierten PET Flaschen produziert wird.Ich bin inzwischen im Bereich Nachhaltigkeit und Soziales tätig und betreue gerade ein Umweltbildungs- und Integrationsprojekt für junge unbegleitete Asylsuchende. Im März/April findet eine erste Pilotveranstaltung in einem grossen Jugendheim für Asylsuchende in ZH statt. Es geht darum, dass die Jugendlichen sich mit ihrer neuen Umwelt auseinander setzen und dabei die Wertvorstellungen unserer Gesellschaft kennenlernen. In einer zweitägigen Lernveranstaltung wird mit Ihnen der Wertstoffkreislauf auf sehr unterhaltsame Weise vermittelt. Ich dachte auch den Kurzfilm über Kungsbacka zu zeigen.Vielleicht interessiert Dich das Projekt? Dann gebe ich Dir gerne mehr Informationen dazu. Mein Profil findest Du auf Linkedin. Herzlicher Gruss Astrid Gburek / Umweltberaterin - Umweltkommunikatorin

Inter IKEA Systems B.V. 2018